Autor: Lars

  • Tour mit meinen Eltern

    Tour mit meinen Eltern

    Tēnā koutou katoa,

    mein letzter Beitrag ist schon etwas her, und inzwischen ist wieder einiges passiert. In diesem Beitrag geht es um die Reise mit meinen Eltern, die am 20.12. in Nelson gelandet sind.

    21.12. Nelson

    Am nächsten Tag habe ich ihnen erst einmal Nelson gezeigt. Wir waren am Tahunanui Beach und beim Nelson Rowing Club, wo meine Eltern meinen Trainer und ein paar Freunde beim Rudern kennenlernen konnten.

    Natürlich durften sie auch ihren ersten neuseeländischen Meat Pie probieren – meiner Meinung nach das Beste, was man sich hier zur Lunchzeit holen kann. Egal ob Snack oder ganze Mahlzeit: Ein Pie geht immer.

    Danach sind wir zum Centre of New Zealand gewandert. Den Abend haben wir bei einem wunderschönen Sonnenuntergang am Tahunanui Beach ausklingen lassen.

    22.12. Cable Bay

    Heute haben wir unser Auto abgeholt und sind anschließend zu meiner Agentur gefahren. Danach ging es weiter nach Cable Bay.

    Auf dem Weg dorthin wurden wir kurz von Kühen aufgehalten, die gemütlich über die Straße liefen – typisch Neuseeland.

    In Cable Bay sind wir ein Stück gewandert, und ich bin später noch allein bis ganz nach oben gegangen. Die Aussicht war es definitiv wert.

    23.12. Wharariki Beach & Golden Bay

    Heute begann unser erster längerer Trip. Wir sind zum Whakariki Beach gefahren. Auf dem Weg dahin haben wir noch auf dem Takaka Hill am Hawkes Lookout angehalten, von wo man eine wunderschöne Aussicht hatte. Kurz vor Takaka haben wir außerdem noch am Takaka River gestoppt.

    Danach sind wir weiter zum Whakariki Beach gefahren, der auch „Microsoft Beach“ genannt wird, weil sich dort die Höhle und die Felsen aus dem Windows-Hintergrund befinden. Das war auch das Highlight des Tages.

    Um zu dem Strand zu gelangen, muss man noch ein Stück vom Parkplatz aus wandern, und es war sehr windig. Der Sand ist einem ständig entgegengeflogen und wenn man nicht aufpasst, verliert man seine Cappy. Trotzdem war dieser Strand extrem schön, mit der Höhle und den Felsen als Highlight.

    Danach sind wir zurück nach Takaka gefahren, wo wir auch übernachtet haben. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, sind wir noch zur Golden Bay und zum Abel-Tasman-Denkmal gefahren. Auf dem Rückweg sind wir noch in die Labyrinth Rocks gegangen und haben uns dort mehr oder weniger verlaufen. Danach konnten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang in Takaka sehen.

    24.12. Heiligabend in Neuseeland

    An Heiligabend sind wir wieder zurück nach Nelson gefahren. Bevor wir zurückgefahren sind, haben wir aber noch eine Wanderung zu den Wainui Falls gemacht. Das war ein sehr schöner Wasserfall.

    Nach einem weiteren Stopp an der Golden Bay, am Tata Beach, sind wir dann zurück Richtung Nelson gefahren. Den Nachmittag haben wir allerdings noch im Abel Tasman verbracht: zuerst in Kaiteriteri und danach beim Split Apple Rock, wo wir auch baden waren. Außerdem haben wir dort einen neuseeländischen Weihnachtsbaum gefunden. Insgesamt war es ein sehr schöner Heiligabend, den wir wieder mit einem Sonnenuntergang am Tahunanui Beach beendet haben

    25.12 Nelson Lakes National Park

    Heute sind wir zum Lake Rotoiti gefahren. Nach einem kurzen Stopp am Lake Rotoiti Jetty sind wir weiter zum Mt Robert gefahren und dort gewandert. Wir sind die Strecke gewandert, die ich schon einmal im Outdoor-Education-Camp gegangen bin – nur nicht ganz so weit.

    Ich bin wieder bis zum ersten Gipfel gewandert, aber leider konnte man von dort so gut wie nichts sehen, weil es sehr nebelig war. Nachdem wir wieder unten waren, sind wir zurück zum Lake Rotoiti Jetty in Kerr Bay gegangen. Dort bin ich dann wieder mehrfach vom Steg ins Wasser gesprungen – das macht immer noch Spaß. Danach sind wir noch zum Lake Rotoroa gefahren, dem anderen See im Nelson Lakes National Park, allerdings haben wir es dort wegen der vielen Sandflies nicht lange ausgehalten. Zurück in Nelson waren wir noch kurz an meiner Schule dem Nayland College.

    26.12. Picton- Wellington, mitten durch die Malbourough sounds

    Am 26.12. sind wir morgens mit dem InterCity-Bus nach Picton gefahren, um von dort die Fähre nach Wellington zu nehmen. Wir hatten vorher noch etwa eine Stunde Zeit, uns Picton anzuschauen, also habe ich meinen Eltern ein bisschen die Stadt gezeigt. Dabei haben wir auch entdeckt, dass die „Spirit of New Zealand“ aktuell in Picton war.

    Danach sind wir auf die Fähre gegangen und haben uns draußen einen Platz gesucht. Die Überfahrt war trotz des starken Windes sehr schön, und man konnte die Marlborough Sounds gut genießen. Nachdem wir diese verlassen hatten und auf die Cook Strait gefahren sind, sind wir nach drinnen gegangen. Insgesamt war die Fährüberfahrt ein tolles Erlebnis.

    In Wellington sind wir dann auch noch etwas herumgelaufen.

    27.12. Wellington

    Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland. Eine bekannte Attraktion ist das Cable Car, mit dem wir natürlich gefahren sind. Außerdem waren wir noch am „Beehive“, und dem neuseeländischen Parlament. Zudem waren wir bei den Wellington-Buchstaben und im Te Papa Museum, wo man einiges über Neuseelands Geschichte und die Māori lernen konnte. Danach haben wir noch eine Wanderung gemacht, bevor wir am Nachmittag zurück nach Nelson geflogen sind

    28.12. Roadtrip – West coast

    Am 28.12. haben wir den Südinsel-Roadtrip gestartet. Unsere erste Station führte uns von Nelson bis zum Franz-Josef-Gletscher. Dabei haben wir öfter an der West Coast gestoppt, unter anderem in der Tauranga Bay bei einer Seal Colony. Diese konnte man aus der Ferne beobachten.

    Da wir noch nicht so oft Seehunde und Robben gesehen haben, war das ein großes Highlight. Danach haben wir bei den Pancake Rocks gestoppt. Das war ebenfalls extrem schön – je weiter man den Rundweg entlanggeht, desto mehr kann man entdecken. Am Abend haben wir dann den Franz-Josef-Gletscher erreicht

    29.12. Franz Josef to Haast

    Am Franz Josef Gletscher haben wir mehrere Wanderungen gemacht. Dabei haben wir gesehen, wie stark der Gletscher zurückgegangen ist – das war schon traurig. Das Gleiche gilt auch für den Fox Glacier.

    Am Abend sind wir weiter nach Haast gefahren und konnten dort wieder einen schönen Sonnenuntergang sehen.

    30.12. Haast to Dunedin

    Heute sind wir von Haast nach Dunedin gefahren. Nach einem kurzen Stopp bei den Fantail Falls sind wir weiter zu den Blue Pools am Blue River gefahren. Das Wasser sah tatsächlich richtig blau aus – insgesamt war dieser Ort wirklich sehr, sehr schön.

    Danach sind wir weitergefahren und haben immer mal wieder angehalten, um die Aussicht zu genießen. Anschließend sind wir nach Wanaka gefahren und haben uns den berühmten Wanaka Tree angeschaut – ein einzelner Baum, der im Wasser steht.

    Nach Wanaka haben wir noch am Clyde-Wasserkraftwerk gestoppt, bevor wir schließlich nach Dunedin weitergefahren sind. In Dunedin sind wir dann noch kurz zum Strand gegangen und danach etwas essen gegangen.

    31.12. Dunedin

    Heute haben wir eigentlich den ganzen Tag in Dunedin und Umgebung verbracht. Zuerst sind wir in die Stadt gefahren und haben uns den Bahnhof sowie das Octagon angeschaut. Am Bahnhof stand tatsächlich auch der Passagierzug der Südinsel.

    Danach sind wir auf die Otago-Halbinsel zum Pilot Beach und zum Albatross Centre gefahren. Dort konnten wir Albatrosse fliegen sehen und haben am Pilot Beach wieder Seehunde entdeckt.

    Anschließend sind wir kurz zur Sandfly Bay gefahren, haben dann aber beschlossen, am Abend noch einmal dorthin zurückzukehren. Danach sind wir noch zu zwei weiteren Stränden gefahren und haben uns anschließend etwas im Hotel ausgeruht.

    Später sind wir wieder zur Sandfly Bay gefahren. Dort sind wir einigen Seehunden begegnet, die dort leben. Das Highlight war jedoch ein kleiner gelber Zwergpinguin, den wir beobachten konnten. Das war auch der Grund, warum wir noch einmal zur Sandfly Bay zurückgekehrt sind.

    Wir haben dann noch eine Weile gewartet, in der Hoffnung, weitere Pinguine zu sehen, was leider nicht geklappt hat. Dafür konnten wir aber wieder einen schönen Sonnenuntergang genießen. Anschließend sind wir zurück ins Motel gefahren und haben uns Pizza bestellt, die pünktlich zum Neujahr angekommen ist.

    1.1. Dunedin to Fairlie

    Bevor wir Dunedin verlassen haben, sind wir noch zur Baldwin Street gefahren – der steilsten Straße der Welt. Und die ist auch wirklich extrem steil. Nachdem wir die komplette Straße hoch- und wieder heruntergelaufen sind, sind wir weitergefahren und haben am Shag Point sowie bei den Moeraki Boulders angehalten. Das war ebenfalls sehr cool.

    Danach sind wir weiter nach Fairlie gefahren. Nachdem wir dort kurz gestoppt haben, sind wir zum Abendessen an den Lake Tekapo gefahren. Der See war auch sehr schön. Anschließend sind wir wieder zurück nach Fairlie gefahren, wo wir auch übernachtet haben – auch wenn das Hotel nicht das beste war.

    2.1. Fairlie- Culverden

    Nach einem guten Pie als Frühstück im Fairlie Bakehouse – dort gibt es die besten Pies in ganz Neuseeland – sind wir nach Culverden gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir noch ein paar Mal in der Nähe von Christchurch angehalten. Das waren ebenfalls sehr schöne Orte.

    3.1. Rückfahrt nach Nelson

    Heute sind wir dann auch wieder zurück nach Nelson gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir noch bei einem schönen Wasserfall angehalten. In Nelson konnten meine Eltern dann auch meine Gastfamilie hier in Neuseeland kennenlernen.

    Danach haben wir das Auto zurückgebracht und sind noch einmal indisch essen gegangen

    4. 1. Abschied

    Heute mussten wir dann wieder Abschied nehmen. Die zweiwöchige Tour mit meinen Eltern war vorbei und sie mussten leider wieder nach Hause fliegen.

    Insgesamt waren es zwei sehr schöne Wochen, in denen ich sehr viel vom Land sehen konnte.

  • Spectacle Race – Laufen in Nelson

    Spectacle Race – Laufen in Nelson

    Kia ora,

    heute geht es um das Spectacle, den größten Laufwettbewerb in Nelson. Ich bin dort für den NRC im Staffellauf über 800 Meter gestartet. Wir waren insgesamt vier Läufer, und ich durfte als Erster an den Start gehen. Am Ende haben wir uns einen zweiten Platz geholt.

    Als Preis gab es eine Medaille und etwas Schokolade. Lustigerweise war es aber eine 5-km-Medaille, weil den Veranstaltern aus irgendeinem Grund die Medaillen für den Staffellauf ausgegangen waren.

    Das Spectacle hat mir richtig Spaß gemacht. Die Stimmung war super, und es war einfach eine coole Erfahrung, bei so einem großen Event dabei zu sein.

    Liebe Grüße
    Lars

  • Meine erste Ruderregatta: Marlborough Champs

    Meine erste Ruderregatta: Marlborough Champs

    Kia ora,

    hier geht es um meine erste Ruderregatta in Neuseeland, die Marlborough Champs. Ich bin im Einer, Vierer und Zweier an den Start gegangen.

    Im Einer habe ich im Vorlauf den 3. Platz belegt und mich damit für das C-Finale qualifiziert. Dort bin ich am Ende Zweiter geworden.

    Im Vierer sind wir im Vorlauf Zweite geworden und damit ins B-Finale eingezogen. Im Finale haben wir dann den 4. Platz erreicht. Im Zweier lief es ähnlich: Vorlauf Platz zwei, im B-Finale schließlich Platz fünf.

    Insgesamt war es eine richtig schöne und wertvolle Erfahrung, die auch sehr viel Spaß gemacht hat – auch wenn die 2000-Meter-Rennen hier deutlich anstrengender sind als die 500 Meter auf dem Maschsee. Jetzt trainieren wir weiter für die nächste Regatta, die Ende Januar stattfindet. Anfang Januar steht außerdem noch ein weiteres Trainingscamp am Lake Rotoroa an.

    Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
    Lars

  • Picton – Sonnenuntergänge, Wandern und Rudern

    Picton – Sonnenuntergänge, Wandern und Rudern

    Kia ora,

    ich war inzwischen schon zweimal in Picton und fahre jedes Mal wieder super gerne dorthin. Mittlerweile ist es für mich fast schon normal geworden, mir bei jedem Besuch den Sonnenuntergang anzuschauen oder zu verschiedenen Aussichtspunkten bzw. zur Bob’s Bay zu wandern.

    Ein besonderes Highlight war außerdem ein richtig schöner Sonnenaufgang, den ich dort gesehen habe. An einem anderen Tag bin ich mit meinem Gastvater in der Nähe von Blenheim zu einem gestrandeten Boot gewandert.

    Außerdem war ich beim Picton Rowing Club rudern. Sie haben mich in Coastal Boats mitgenommen, und wir sind bis zur Lochmara Bay gerudert. Das Beste: Ich darf jedes Mal wiederkommen, wenn ich in Picton bin. Insgesamt waren es zwei super Wochenenden, und ich freue mich jetzt schon auf jeden weiteren Besuch dort.

    Liebe Grüße
    Lars

  • OED camp im Abel Tasman Nationalpark

    OED camp im Abel Tasman Nationalpark

    Sommercamp

    Kia Ora,
    in diesem Beitrag geht es um das Outdoor Education Camp im Abel Tasman National Park.

    Erster Tag:

    Wir sind mit Kajaks nach Marahau gefahren und haben uns dort in zwei Gruppen aufgeteilt – eine Gruppe, die gewandert ist, und eine Gruppe, die Kajak gefahren ist. Ich bin den ersten Teil der Strecke gelaufen und dann in Apple Tree Bay in die Kajaks umgestiegen. Von dort sind wir zu einem Strand gefahren, an dem wir stoppen mussten, weil der Wind zu stark war und wir nicht bis nach Anchorage hätten paddeln können. Das bedeutete, dass wir alle Säcke aus den Kajaks nach Anchorage tragen mussten. Zum Glück war Anchorage nicht mehr weit entfernt; mit den Kajaks dorthin zu fahren, hätte deutlich länger gedauert. In Anchorage haben wir unsere Zelte aufgebaut und sind anschließend relativ früh schlafen gegangen.

    Zweiter Tag:

    An diesem Tag sind wir sehr früh aufgestanden, um zu einem Strand zu laufen, von dem aus man den Sonnenaufgang besonders gut sehen konnte. Es war ein sehr schöner Moment, als die Sonne über dem Horizont aufging. Nachdem wir zurückgekehrt waren, haben wir gefrühstückt und sind dann zu Cleopatra’s Pool gewandert, wo wir baden durften. Dort gab es auch eine natürliche Wasserrutsche, die wir hinunterrutschen konnten. Als wir zurück waren, durften wir lange am Strand bleiben und einfach entspannen. Wir konnten auch wieder baden gehen. Ich bin mit ein paar Freunden zu einer Badeinsel mit Sprungturm geschwommen, und wir sind von dort ins Wasser gesprungen. Am Nachmittag sind wir noch zu einem Aussichtspunkt gewandert, wo wir etwas über die Maori-Geschichte gelernt haben. Zum Abschluss sind wir erneut zu dem Strand gegangen, an dem wir am Morgen den Sonnenaufgang gesehen hatten, und durften dort wieder baden. Nach dem Abendessen sind wir noch zu Höhlen gewandert, um Glühwürmchen zu sehen, die in den Höhlen bei Anchorage leben. Das war eine sehr schöne Erfahrung. Danach sind wir schnell schlafen gegangen

    Dritter Tag:

    Direkt nach dem Aufstehen haben wir die Zelte abgebaut und uns für die Abreise fertig gemacht. Nach dem Frühstück sind wir zum Rückweg aufgebrochen, haben alle Säcke wieder zu den Kajaks getragen und uns erneut in zwei Gruppen aufgeteilt. Ich bin diesmal beide Strecken im Kajak gefahren. Da der Wind nicht so stark war, konnten wir am Ufer entlangfahren und zwischen mehreren kleinen Inseln hindurch. Dabei haben wir immer engere Durchgänge gesucht, was sehr viel Spaß gemacht hat. Auf der zweiten Strecke sind einige Kajaks sogar in den schmalen Lücken stecken geblieben. Ein Highlight der Kajaktour waren die Babyrobben, denen wir an mehreren Stellen am Ufer begegnet sind. Das war wirklich cool.

    Am Ende der Tour waren wir zu schnell für die Flut, sodass wir aufgelaufen sind und nicht mehr in den Fluss paddeln konnten, von dem wir gestartet waren. Wir sind deshalb etwas früher ans Ufer gegangen und haben die Kajaks dort aufgeladen. Einer unserer Lehrer hat den Van dorthin gefahren. Als die Wandergruppe angekommen war, sind wir zurück nach Nelson gefahren.

    Alles in allem war es ein sehr schönes Camp, auch wenn das Canyoning leider nicht stattfinden konnte.

    Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal

    Lars

  • Frühes Aufstehen und viel Training – Rudern in Nelson

    Frühes Aufstehen und viel Training – Rudern in Nelson

    Kia ora,

    in diesem Beitrag geht es ums Rudern. Mein neuer Ruderverein ist der Nelson Rowing Club. Das Training findet fast jeden Tag statt: außer donnerstags und sonntags trainieren wir morgens um 5:45 Uhr im Hafen.

    Zusätzlich habe ich montagnachmittags eine Fitness-Session und donnerstagabends Ergometertraining. Auch wenn das Aufstehen so früh manchmal hart ist, macht mir das Training richtig viel Spaß.

    Wir haben insgesamt fünf Trainer, die bei jeder Einheit im Motorboot nebenherfahren und uns unterstützen. Ich merke auf jeden Fall, dass ich mich in der Zeit schon deutlich verbessert habe.

    Vor ein paar Wochen war auch schon das erste Rudercamp am Lake Rotoiti. Das Camp war richtig cool und sehr hilfreich, und ich durfte dort auch zweimal im Einer fahren. Beim zweiten Mal waren es drei 500-Meter-Rennen, von denen ich zwei gewonnen habe. Seitdem fahre ich auch öfter im Einer. Andere aus dem Verein haben mir erzählt, dass man normalerweise ziemlich lange warten muss, bis man im Einer fahren darf.

    In drei Wochen, am 29. und 30. November, stehen die Marlborough Champs an – meine erste Regatta hier. Ich freue mich schon sehr darauf. Bis dahin wird aber noch ordentlich trainiert.

    Viele Grüße aus Neuseeland
    Euer Lars

  • Nachtrag OED Winter Camp

    Nachtrag OED Winter Camp

    Kia ora,

    ich habe jetzt endlich die letzten Bilder von meinem ersten Outdoor-Education-Camp im Nelson Lakes National Park bekommen. Auch wenn das Camp inzwischen schon eine Weile her ist, erinnere ich mich immer noch sehr gerne daran zurück.

    Nächste Woche startet dann schon mein zweites Outdoor-Education-Camp. Dieses Mal geht es in den Abel-Tasman-Nationalpark, wo wir kajaken werden. Ich freue mich schon richtig darauf.

    Liebe Grüße
    Lars

  • Term 1 Review

    Term 1 Review

    Hier ist ein kleiner Rückblick auf meinen ersten Term inklusive der Ferien – also etwa die ersten drei Monate in Neuseeland.

    Ich kann kaum erwarten, was als Nächstes kommt. Der Sommer steht vor der Tür, und demnächst finden auf jeden Fall das erste Rudercamp und die erste Ruderregatta statt, sowie das nächste Outdoor-Education-Camp im Abel Tasman National Park – mit Kajakfahren und eventuell Canyoning. Ich freue mich schon sehr darauf.

    Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!
    Euer Lars

  • Abenteuerwochenende in Reefton

    Abenteuerwochenende in Reefton

    Kia ora,

    in den Ferien war ich mit meiner Gastfamilie für ein Wochenende in Reefton, einer kleinen, alten Stadt in Neuseeland. Am Samstag sind wir zu den Big River Goldfields gefahren und mit 4-Wheel-Drive-Autos bis in die Nähe einer alten Mine gekommen. Von dort aus sind wir noch zu Fuß weiter nach oben gewandert – der Hügel war ziemlich steil. Außerdem sind wir in mehrere Höhlen hineingegangen, was richtig cool war.

    Am nächsten Tag sind wir, bevor es wieder nach Hause ging, noch einmal mit den 4-Wheel-Drives losgefahren. Dieses Mal ging es durch einen Fluss, und das sogar ziemlich lange. Zusätzlich sind wir durch enge Felsspalten gefahren und haben noch ein paar weitere Höhlen erkundet.

    Insgesamt war es ein richtig tolles Erlebnis, das ich jederzeit wieder machen würde.

    Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!
    Euer Lars

  • Outdoor Education (Teil 2)

    Outdoor Education (Teil 2)

    Winter camp

    Kia Ora,

    Hier geht es um den Outdoor Education Trip vom 8. bis 10. September. Wir waren im Nelson Lakes National Park und haben dort am Lake Rotoiti gewandert. „Rotoiti“ ist Maori und bedeutet übersetzt „kleiner See“ („Roto“ = See, „iti“ = klein). So klein war der See allerdings gar nicht. Wahrscheinlich heißt er so, weil der Lake Rotoroa etwas größer ist. „Rotoroa“ bedeutet übersetzt „langer See“ und ist der zweite See im Nelson Lakes National Park.

    Erster Tag:
    Wir starteten an der Schule und fuhren zum Nelson Lakes National Park. Nach einem kurzen Stopp bei einer Bäckerei sowie am Steg „Lake Rotoiti Jetty“ erreichten wir unseren Startpunkt, an dem die Wanderung begann. Direkt am ersten Tag ging es aufwärts zur Bushline Hut. Die Aussicht unterwegs war beeindruckend und wunderschön. Das Highlight der Wanderung war jedoch der Schnee im letzten Teil, in dem man bis zu den Knien oder noch tiefer einsinken konnte.

    Nachdem wir die Hütte erreicht hatten, sammelten wir Holz für den Kamin. Danach bauten wir unser Fly auf, unter dem wir die Nacht im Schnee verbrachten. Ich war einer von fünf Personen, die unter einem Fly geschlafen haben. Die ganze Nacht über schneite es leicht und es war ziemlich kalt. Vor dem Schlafengehen machten wir noch ein kleines Feuer draußen.

    Zweiter Tag:

    Nach dem Abbau des Fly und dem Fertigmachen starteten wir unsere längste Wanderung der Tour. Wir stiegen zunächst wieder ab und wanderten dann zur Coldwater Hut am Ende des Sees. Auf dem Weg überquerten wir einige kleinere Flüsse und machten einen Stopp an einem Wasserfall. Die Coldwater Hut liegt direkt am See, sodass wir die Möglichkeit hatten, schwimmen zu gehen – was ich an diesem Abend als Einziger nutzte, auch wenn ich nicht weit hinausgeschwommen bin.

    Auch an diesem Tag bauten wir wieder unser Fly auf. Dieses Mal schliefen mehr Personen unter den Flys, es war aber etwas wärmer, und die Nacht insgesamt deutlich angenehmer. Vor dem Schlafengehen haben wir noch Marshmallows am Kamin in der Hütte gegrillt.

    Dritter Tag:

    In der Nacht hatte es stark geregnet, sodass der Fly komplett nass war – auch unsere Isomatten, bei einigen sogar der Schlafsack und andere Sachen. Nachdem ich den Großteil eingepackt hatte, bin ich noch einmal in den Fluss gegangen. Diesmal war ein weiterer Freund dabei, und wir schwammen auch auf den See hinaus, bevor wir am Steg wieder an Land gingen.

    Nach dem morgendlichen Schwimmen und dem Einpacken des Flys brachen wir zu unserer letzten Wanderung auf. Wir gingen den Großteil der Strecke zurück, die wir zuvor gewandert waren, wieder über die kleinen Flüsse bis zum Parkplatz, wo die Autos standen. Zum Abschluss fuhren wir noch einmal zum Steg vom ersten Tag, an dem wir ins Wasser springen durften – ein sehr cooler Abschluss, bevor es zurück zur Schule ging.

    Insgesamt war der Trip sehr spaßig, und ich würde ihn jederzeit wieder machen. Das Wasser war jedes Mal sehr kalt, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, hineinzugehen.

    Nach den Ferien beginnen unsere Kajak-Einheiten, und Ende Oktober oder Anfang November steht der zweite Trip an: Kajakfahren im Abel Tasman National Park.

    Viele Grüße und bis zum nächsten Mal,

    Lars

    PS: Ich lade noch ein paar weitere Bilder hoch, die mein Lehrer mit der Kamera aufgenommen hat, sobald ich sie erhalte.